Datatilsynet verhängt 4.913 Euro Bußgeld gegen Arbeitgeber
Norwegen: Ein ehemaliger Beschäftigter reichte bei der norwegischen Datenschutzbehörde Beschwerde gegen seinen früheren Arbeitgeber ein. Grund der Beschwerde war die Speicherung der IP-Adressen von Mitarbeitern durch den Bußgeldempfänger.
Wie die Behörde im Rahmen ihrer Ermittlungen feststellte, hatte der Beschwerdegegner die IP-Adressen seiner Beschäftigten grundlos pauschal gespeichert. Als Interna des Betriebs nach außen gelangt waren, hatte der Bußgeldempfänger die IP-Adressen außerdem im Rahmen einer internen Untersuchung dazu verwendet, die Quelle des Leaks zu identifizieren. Die Datenschutzbehörde erkannte darin eine Verletzung der Privatsphäre der Betroffenen.
Da das Beschäftigungsverhältnis auf die Zeit vor dem Inkrafttreten der DSGVO beschränkt war, wurde das Bußgeld auf Grundlage des alten norwegischen Datenschutzgesetzes verhängt. .
Veröffentlicht am: 06-07-2021
Quelle von dsgvo-portal.de
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